Finca El Tejar

Nahe dem andalusischen Bergdörfchen Ojén liegt in einem kleinen ruhigen Tal die Finca El Tejar. Sie ist über eine zum Teil unbefestigte Landstraße, die nur von den Anwohnern benachbarter Fincas benutzt wird, zu erreichen.
Vom Talgrund aus, durch den ein kleiner Bach fließt, erhebt sich die Finca terrassenförmig nach oben zum Zugang und Haupthaus der Finca.

Was auf der Finca wächst

Die Finca ist sehr vielfältig bewachsen: Neben Zitronen-, Orangen- und Avocadobäumen gedeihen auch verschiedene andere Obstbäume, die alle ihren Duft in der Blütezeit verströmen und viele Bienen und andere Insekten auf ihrer Nahrungssuche anlocken. Zypressen, Palmen und Yuccas wachsen ebenfalls in großer Zahl auf El Tejar und geben der Finca ihr abwechslungsreiches einladendes Aussehen. Verschiedenste Gemüsesorten, wie Tomaten, Zucchini, Auberginen, Kürbis, Kohl etc. dienen der eigenen Versorgung. Auch ein paar Hühner und Puten tragen zur Selbstversorgung bei.

Ein Bach gibt der Finca Wasser

Der Bach, der das Tal durchströmt, gibt den Anwohnern das nötige Wasser, um die Fincas, so auch El Tejar, in den Sommermonaten zu bewässern.
Die Kühle des Wassers lädt gerade in der Hitze des Sommers zu einem erfrischenden Eintauchen in einem der Naturbecken ein. Aber auch im Winter schenkt der Bach das belebende Moment nach einem Aufenthalt in der Finca eigenen Schwitzhütte. Die im Feuer erhitzten Steine, das kühle Wasser des Bergbaches, die kraftvolle Erde der Finca sowie die klare, reine Luft der andalusischen Natur wirken so sehr wohltuend, entspannend, reinigend und belebend auf Körper und Seele.
Die einzelnen mit Natursteinmauern erbauten Terrassen der Finca sind durch Wege und Natursteintreppen miteinander verbunden, so dass man sich leicht über die Finca bewegen kann.

Ökologisch und umweltfreundlich bewirtschaftet

Die Finca ist Teil der gemeinnützigen Humanitao-Stiftung und wird von mehreren Mitarbeitern ehrenamtlich rein ökologisch und umweltfreundlich bewirtschaftet. In vielen Details kann man den behutsamen Umgang mit der Natur und die Beachtung des ökologischen Gleichgewichts erkennen: sei es in Nisthilfen für Wildbienen oder in natürlichen Methoden zur Natur- und Landschaftspflege.

Photovoltaikanlage

Seit 2018 wird etwa die Hälfte des Strombedarfs durch eine eigene Photovoltaikanlage erzeugt. Der Rest des Bedarfs wird von einem Ökostromanbieter bezogen.
Das Brauchwasser wird dem Bach entnommen, das Trinkwasser vom Brunnen im Dorf oder von einer Quelle in den Bergen geholt.

Unsere tierischen Freunde

Nicht zu vergessen die großen und kleinen Vierbeiner, die das Leben auf der Finca auf ihre Weise bereichern: ein kleiner Hund, mehrere Katzen sowie ein liebenswertes Hausschwein, die alle untereinander gut Freund sind und das Herz der Menschen im Nu erobern.

Yogacenter Marbella

Etwa 20 Autominuten von der Finca entfernt liegt am Stadtrand von Marbella das ebenfalls stiftungseigene Yogacenter Marbella. Die dort ganzjährig stattfindenden Yoga- und TaiChi-Kurse kann man ebenso besuchen wie verschiedene Seminare.

Seminare auf der Finca

Auch auf der Finca finden Veranstaltungen der Stiftung statt, wie zum Beispiel das Kreativseminar ‚Kreativ pur!‘ oder diverse Kurse zur Natur- und Landschaftspflege.

Wohnen auf der Finca

Mehrere kleine Hütten aus Stein und Holz, die sich harmonisch in die Natur der Finca einfügen, oder auch kleine Zimmer im Haupthaus können gerne für einen Aufenthalt auf der Finca bei Seminarteilnahme oder bei Mitarbeit bei den ganzjährig anfallenden Arbeiten gegen einen Unkostenbeitrag bewohnt werden. Bei einem solchen tätigen Aufenthalt kann man durch Mitarbeit den verantwortungsbewussten Umgang mit Natur und Umwelt erlernen.

Ausflüge in die Umgebung

Möchte man einmal die paradiesische Ruhe und Abgeschiedenheit der Finca verlassen, kann man in wenigen Autominuten oder einer halben Stunde zu Fuß das zwei Kilometer entfernte Dorf Ojén erreichen, eines der malerischen weißen Bergdörfer Andalusiens. Von dort ist man in wenigen Minuten mit dem Bus oder dem Auto in Marbella, an der Costa del Sol. Weitere Ausflüge bieten sich an nach Málaga, Granada, Córdoba, Sevilla, wo man in die reiche maurische Vergangenheit Andalusiens eintauchen kann. Auch gibt es viele Naturparadiese in der näheren Umgebung, die es zu erkunden lohnt.

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